Im Westen viel Neues ODER Alpikuna is(s)t überall – Reisebericht Sardinien Tag 14

Sardinienreise Tag 14Am Ende der zweiten Woche war es abermals für das Alpikuna-Expeditionsteam an der Zeit, einen Standortwechsel vorzunehmen. Nach der Nord-Süd-Durchquerung galt es nun die Insel von Westen nach Osten zu kreuzen. Von Buggerru aus steuerten wir das Städtchen Tortoli an der Ostküste an. Nachdem wir nun 14 Tage lang in relativ ruhigen Gegenden unterwegs waren, sollten wir im Osten nun in eine etwas touristische, aber deswegen nicht weniger schöne Region eintauchen.

Die Fahrt gestaltete sich problemlos. Das Team in unserem Führungsfahrzeug, David und Klaus im Wohnmobil entschloss sich – nicht ganz freiwillig – zu einem Abstecher an die Costa Rei. Das Partymobil mit Kathi, Annabelle und Flo folgte wie die Schafe den Hirten und genoss die Aussicht an der wunderschönen, wenn auch recht bevölkerten Küste im äußersten Südosten der Insel.

Zwischen den Teammitgliedern gab es schon vor der Abreise eine längere Diskussion darüber, wo wir die Tage an der Ostküste verbringen sollten. Ans Herz gelegt wurde uns der Campingplatz Orri, südlich von Tortoli. Unsere Skepsis war groß, da es sich doch um eine sehr große Anlage handelt, die relativ nahe an der Stadt liegt. Das Alpikuna-Team hatte sich bis dahin eher kleinen, gemütlichen Plätzen verschrien, abseits des großen Trubels. Schließlich entschieden wir uns doch für den Platz – vor allem auch aufgrund der Empfehlung von Laura, einer Freundin von Flo, die gebürtige Sardin ist und auf diesem Campingplatz sogar gearbeitet hatte. Wir folgten den Tipps der Locals.

Die Empfehlung stellte sich als berechtigt heraus. Obwohl der Platz sicher zu den größeren gehört, bekamen wir einen Stellplatz, der unseren Wünschen so ziemlich entsprach. Der großzügige Strandabschnitt, der unmittelbar an den Campingplatz grenzte, war den Campern von Orrí vorbehalten – also der Privatstrand des Campingplatzes. Während ein paar Meter weiter nach den Abgrenzungen die Badenden wie die Sardinen aneinander gereiht lagen, hatten wir ausreichend Platz, was sich insbesondere am nächsten Tag als enormer Vorteil herausstellen sollte. Dazu aber morgen mehr.

Den Abend ließen wir im Restaurant des Campingplatzes ausklingen. Auch hier wurde uns einmal mehr bewusst, dass wir am richtigen Ort gelandet waren – die Zeichen waren unmissverständlich. An der Decke des Restaurants stillten noch ganz andere Gäste ihren Hunger: vier Geckos sorgten dafür, dass man mehr oder weniger ungestört, ohne lästiges Surren von Mücken oder Fliegen, essen konnte. Das Alpikuna-Team speist gemeinsam mit Geckos – wenn das kein Omen war!

Fotogalerie unter www.alpikuna.at/fotogalerie-reisebericht-sardinien.html

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