Ichnusa klettern, Ichnusa trinken ODER Mineraliensuche mit Meerblick – Reisebericht Sardinien Tag 16

David im SteinbruchNach der gelungenen Geburtstagsparty vom Vortag gönnte sich das Alpikuna-Team an Tag 16 eine kleine Verschnaufpause.  Bis zu diesem Tag war das Programm mehr oder weniger dicht gedrängt, sodass wir immer früh aufgestanden waren. An jenem Tag aber kamen wir nur langsam in die Gänge.

Selbstverständlich war ein Tag ohne Aktivität undenkbar und wir waren in den Osten unter anderem deswegen gereist, weil wir die unzähligen Klettergebiete kennenlernen wollten – zumindest einige davon. Am Nachmittag steuerten wir deshalb unser Begleitfahrzeug in Richtung der Ortschaft Baunei. Kurz vor Erreichen dieses Bergdorfes bogen wir rechts ab und folgten einer steilen, serpentinenreichen Straße, die wieder bis zum Meer hinunterführt. Wenn man bei der ersten Kehre in eine Schotterstraße abbiegt, erreicht man nach wenigen Metern einen verlassen Steinbruch – das Campo dei Miracoli.

Das „Feld der Wunder“ unterscheidet sich von anderen Steinbrüchen insofern, als dass er mit einem wunderbaren Panorama besticht. Die Wand aus optimalem, grauem Kalk überblickt den Golf von Arbatax. Nicht nur die Aussicht war spitze, der Steinbruch ließ auch die Herzen unserer Sammler höher schlagen. Mineralien und Versteinerungen gab es hier zuhauf. Wir kletterten entspannt einige wenige Routen im Sektor “Ichnusa“, der nach dem gleichlautenden sardischen Bier benannt wurde.

Bei der Rückfahrt zum Campingplatz steuerten wir noch das Stadtzentrum von Tortoli an. Nach einem vorzüglichen Abendessen im „Roten Drachen“ („drago rosso), stürzten wir uns ins nächtliche Getümmel. Endlich konnten wir unser sauer verdientes Geld unter die Leute bringen. Es war das erste Mal während unseres gut zweiwöchigen Aufenthalts, dass wir Einkaufsmöglichkeiten und Souvenirshops zu Gesicht bekamen.

Alle langten kräftig zu und wir deckten uns mit allen nötigen und unnötigen Dingen ein: Postkarten, Kochlöffel, Volleyball, Badehose, Flip-Flops, Holunderlikör, Kaffeetassen, etc. Zufrieden und müde erreichten wir nach dieser Shopping-spree unsere Homebase und gönnten uns noch ein Feierabend-Ichnusa.

Fotogalerie unter www.alpikuna.at/fotogalerie-reisebericht-sardinien.html

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