Eine Küste, die ihren Namen verdient ODER wie wir den Red Bull Cliff Divern Konkurrenz machten – Reisebericht Sardinien Tag 6

CliffdivingKurz vor Ende der ersten Woche ist es an der Zeit, die beiden jüngsten Teilnehmerinnen des Alpikuna-Expeditionsteams ins Rampenlicht zu rücken. Annabelle und Kathi sorgten an diesem Tag für besonders gute Stimmung im Team und beeindruckten außerdem durch ungeahnte Klippenspringer-Qualitäten.

Die Costa Paradiso ist ein Küstenabschnitt der gallurischen Nordküste Sardiniens. Um den Strand „Li Cossi“ zu erreichen, fährt man durch eine größere Feriensiedlung, die sich über zahlreiche Serpentinen bis hinunter ans Meer schlängelt. Entsprechend gut besucht war auch der märchenhaft schöne Strand. Dieser Küstenbereich hat die Bezeichnung „paradiesisch“ auch mit Fug und Recht verdient.

Das Schnorcheln im kristallklaren Wasser war aufgrund der Unterwasserwelt eines der Highlights des Urlaubs. Große Fischschwärme in allen Farben und Formen vergnügten sich zwischen den Granitfelsen, die den Eindruck erweckten, als ob man sich mitten in einem Unterwasser-Gebirge befände. Die Felsen ragten steil aus dem Wasser und umschlossen die kleine Bucht fast vollständig.

Es waren Kathi und Annabelle, die bei einer Schnorchel-Expedition einen Platz entdeckten, wo die emporragenden Felsen  ein natürliches Sprungbrett bildeten. Ohne zu zögern kletterte Annabelle auf das Podest aus Granit in drei Metern Höhe und stürzte sich wagemutig in das türkisfarbene Wasser. Nachdem Annabelle das Eis gebrochen hatte, zeigte auch Klaus sein Können. Schließlich folgte nach anfänglichem Zögern auch Kathi und meisterte unter Anfeuerungsrufen der restlichen Alpikuna-Teammitglieder den Sprung souverän. Annabelles Höhenrausch kannte keine Grenzen – auch die nächsthöhere Absprungstelle war vor ihr nicht sicher. Wenn es den beiden jungen Damen in Zukunft auch noch gelingt, zu tauchen ohne sich die Nase zuhalten zu müssen, steht einer erfolgreichen Klippenspringer-Karriere eigentlich nichts mehr im Weg.

Was an jedem zünftigen Badetag am Strand unter keinen Umständen fehlen darf, ist natürlich das In-den-Sand-Eingraben. Kathi bot sich ohne nachzudenken sofort an und verschwand beinahe vollständig im Sand von „Li Cossi“. Vom Sand bedeckt und einigermaßen wehrlos wurde sie natürlich zum „Opfer“ einiger unserer Späße, wobei insbesondere der Autor dieser Zeilen diesen Umstand liebend gerne ausnutzte und  besonders viel Spaß hatte. Aber, liebe Leser, seid beruhigt – die Vergeltung ließ nicht lange auf sich warten ;-)

Das Sahnehäubchen bildete dann einmal  mehr der Sonnenuntergang, der uns abermals in seinen Bann zog. Erst nachdem auch die letzten Strahlen am Horizont vom Meer verschluckt wurden und der Strand quasi menschenleer war, konnten wir uns von der paradiesischen Küste los reißen.

Mehr Bilder unter www.alpikuna.at/fotogalerie-reisebericht-sardinien.html

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